Titelbild


Kalser Tauernhaus (1755 m) 

Besitzer: DAV-Sektion Mönchengladbach
mail: dav-sektion@alpenverein-mg.de 
geöffnet: je nach  Wetterlage,
ca. Anfang Juni bis Mitte Oktober,     
Hüttenwirte: Gerlinde u. Peter Gliber 
Lana 9, Kals am Großglockner
Telefon: 04876 8393;    
Hüttentelefon: 0664 9857 090
mail: peter.gliber@aon.at



Die Bilder

zum Betrachten in die Bilder klicken.

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Die Einweihung 1931

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1963: Hans Oberhauser (links) überreicht die Schlüssel an die Sektion Mönchengladbach

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Feier zum Erweiterungsbau 1986: Die Hütte hat den neuen Anbau (rechts) mit den Sanitärräumen erhalten.

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Bis heute sind die regelmäßigen Fahrten zum eigenen Haus  wichtige Ereignisse im Sektionsleben.

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Jubiläumsfeier 2013:
Die Sektion besitzt das Haus jetzt 50 Jahre.


Hüttenchronik



In den Jahren 1928 – 1930 erbauten Kalser Bergführer als Stützpunkt für ihre Glocknertouristen das Kalser Tauernhaus. Zwei Fotos zeigen die erste Einweihung am 28. Juni 1931. Eröffnet wurde das Haus, wie das erste Hüttenbuch ausweist, aber schon ein Jahr früher. Dieses "historische" Hüttenbuch dokumentiert die ersten 2 Jahrzehnte des Hauses, berichtet Interessantes und Kurioses. Hierüber ist ein Artikel in den Sektionsmitteilungen der Sektion Mönchengladbach, aber auch in der Gemeindezeitung Kals am Grossglockner "Fodn" (Nr. 46 - Dez. 2010) erschienen. - zum Artikel -


Im Jahre 1962 kaufte die DAV-Sektion Mönchengladbach, damals 400 Mitglieder stark, das Haus, begann mit der Sanierung und führt es seit dem als Alpenvereinshütte.


Nebenstehendes Bild zeigt die feierliche Schlüsselübergabe 1963 durch Hans Oberhauser, Miterbauer und damaligen Bergführerobmann an Adi Neuenhofer, den ersten Hüttenwart der Sektion.


In den siebziger und achtziger Jahren drohte das ganze Dorfertal einem Stauseeprojekt zum Opfer zu fallen. Das ganze Tal und mit ihm das Kalser Tauernhaus wäre in diesem See versunken. Erst 1989 wurde dieses Projekt zurückgezogen. Statt dessen wurde das Dorfertal in den damals neu entstehenden Nationalpark Hohe Tauern einbezogen.


Trotz der damals unklaren Zukunft wurden an dem Haus bereits Dach, Fußboden und 1986 der ganze Anbau mit Wasch- und Sanitärräumen erneuert. Das Ereignis wurde dann mit einem großen Fest gefeiert, vor der Hütte und in allen Räumen. (Bild)


Das war aber nur ein Teil des Sanierungsbedarfes, der sich über Jahrzehnte aufgestaut hatte. Als  feststand, daß die Hütte bleiben konnte, haben die Sektion und der deutsche Alpenverein große Anstrengungen unternommen, um das Haus weiter zu modernisieren.


Zwischen 1990 und 2000 wurden 2 "Großprojekte" realisiert, die vollbiologische Abwasseraufbereitung und das Wasserkraftwerk zur umweltfreundlichen Energiegewinnung, letzteres gemeinsam mit dem benachbarten Gemeinschaftsalmbetrieb.


Mit diesen und zahlreichen weiteren Projekten der letzten Jahre innerhalb und außerhalb des Hauses ist es gelungen, dieses in den heutigen guten Zustand zu versetzen.


Zur Hütte gehört, wie bei Alpenvereinshütten üblich, noch ein Arbeitsgebiet rings um das Dorfertal, für deren AV-Wegenetz die Sektion Mönchengladbach ebenfalls zuständig ist. Hier wurden in der Vergangenheit Wanderwege neu trassiert und es werden bis heute ständig Betreuungsarbeiten durchgeführt.

Im Jahre 2013 feierte die Sektion mit  Mitgliedern und vielen Kalsern den 50-jährigen Besitz des Kalser Tauernhauses. Im folgenden Jahr stellte sie ein Gedenk- und Gipfelkreuz auf dem Spinnevitrol, 800 m über der Hütte auf. (hierzu Artikel)

 

Vor allem die gehören dazu: Unsere Hüttenwirte seit 1962 bis heute:

Cilli und Peter Berger,
Gabriele Grogger,
Paula und Toni Gliber,
Gerlinde und Peter Gliber

Sektion Mönchengladbach des Deutschen Alpenvereins e.V.      - alpenverein-mg.de -